Μήνυμα Δημάρχου
Ιστορικό Δήμου
Ο Δήμος του χθες και του σήμερα
Δημοτικές Υπηρεσίες
Μέλη Δημοτικού Συμβουλίου
Επιτροπές Δήμου
Πολιτικοί Γάμοι
Τουριστική βιομηχανία
Πολιτισμός
Εκδηλώσεις
Ειδήσεις
Ευρωπαικό Πρόγραμμα Socrates/Grundtvig
Χρήσιμα Τηλέφωνα
Εκπαίδευση
Εφημερίδα Δήμου
Επικοινωνία
Προσφορές
Συνδέσεις
    Αρχική σελίδα>  Media
    Newspaper Reports

1. Schrobenhausener zeitung 20.03.2006

Bari/Schrobenhausen. Was die pulsierende, süditalienische Hafenstadt Bari mit ihren 340 000 Einwohnern und das eher beschauliche Schrobenhausen gemeinsam haben? Jedenfalls eine ganze Menge Umweltprobleme und die erwachsenenpädagogische Herausforderung, zu ökologischem Bewußtsein und Verantwortungsgefühl beizutragen. Ein Arbeitstreffen des EU-Projektes CLAY („Cooperative Learning by Ambiental Activity“) führte eine kleine Delegation der Volkshochschule Schrobenhausen mit Vorstandsmitglied Roland Schneidt, vhs-Leiter Benno Bickel und vhs-Dozent Peter Mießl kürzlich in die apulische Hauptstadt. Das von Realschuldirektor Roland Schneidt in seiner Eigenschaft als vhs-Vorstandsmitglied initiierte EU-Projekt CLAY hat sich zur Aufgabe gestellt, im Rahmen einer Lernpartnerschaft unter dem Dach des Sokrates Grundtvig-Programms der Europäischen Gemeinschaft über nationale Grenzen hinweg Fragen der Umweltbildung zu diskutieren und gemeinsam Konzepte zu entwickeln. Dritter im Bunde neben der Schrobenhausener vhs und dem Bareser Institut R. Gorjux ist die Stadtverwaltung der zypriotischen Kommune Agois Athanasios. 




zum Einstieg in die viertägigen Arbeitssitzungen stellte Antonio Pacifico, Direktor des gastgebenden „Istituto Professionale Statale per i servizi Commerciali, Turistici e della Pubblicità “R. Gorjux”, seine Schule vor, die als berufsbezogenes Gymnasium die derzeit rund 1100 Schüler zum Abitur führt und ihnen gleichzeitig eine abgeschlossene Berufsausbildung in den Bereichen Tourismus, Rechnungswesen, Marketing oder auch Gebrauchsgrafik bietet. zu den weiteren Aufgaben zählt die Erwachsenenbildung, die Betreuung junger Arbeitsloser und andere Angebote des „lebenslangen Lernens“. In seinem Hauptvortrag „Umweltprojekte im italienischen Schulsystem“ hob Antonio Pacifico den hohen Stellenwert hervor, die der Umwelterziehung in den Lehrplänen seines Landes heute zukomme. Um Kinder wie auch junge Erwachsene für ökologische Fragestellungen zu gewinnen, werde dabei von den jeweils aktuellen Alltagsproblemen ausgegangen. In Bari seien dies derzeit die Luftverschmutzung durch den Individualverkehr, Asbest-Altlasten in älteren Industriegebieten und die Stadtsanierung. Hinzu komme ein Projekt, Schülerinnen und Schülern für eine alternative zu gesundheitsschädlichem Fastfood zu gewinnen: die Rückkehr zur gesunden mediterranen Küche. 



Über aktuelle Maßnahmen zur Umweltbildung referierte Panicos Athanasiou, der die Erwachsenenbildung in seiner zypriotischen Heimatstadt Agios Athanasios koordiniert. Er berichtete von einem Seminar über die neue zypriotische Energiegesetzgebung, die ähnlich wie das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz Anreize für ökologisches Verhalten geben will. Athanasiou machte in seinen Ausführungen kein Hehl daraus, dass es bei seinen Landsleuten noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten gibt. Roland Schneidt stellte am PC ein neues internetbasiertes Arbeitsmittel vor: Das Workspace-Programm FRONTER lässt die Entfernungen zwischen Bari, Agios Athanasios und Schrobenhausen bei der gemeinsamen Arbeit auf einen Mausklick zusammenschrumpfen. Benno Bickel berichtete kurz über aktuelle Seminare zum Thema Niedrigenergie- und Passivhaus an der vhs Schrobenhausen. Ein weiterer Projekttag galt der umweltgerechten Stadtsanierung im Bareser Viertel Mungivacca: In der frühen Nachkriegszeit entstandene Wohnblocks sollen saniert und das Umfeld wieder attraktiv gemacht werden. Bei einem Empfang im Stadtteil-Rathaus von Carrassi - San Pasquale stellte Bürgermeister Leonardo Scorza das Konzept der Sanierung vor. Der Theorie folgte mit einer Besichtigung des Sanierungsgebietes und Häusern in unschiedlichen Stadien der „riqualificazione“ die nicht weniger beeindruckende Praxis, für die auch Architekt Peter Mießl vom Schrobenhausener CLAY-Team anerkennende Worte fand. 



Nach den Arbeitssitzungen bestand Gelegenheit, auf Spaziergängen und in Lokalen der Bareser Altstadt das Gesehene und Gehörte zu vertiefen. Ausflüge in die berühmte Höhlenstadt Matera, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, und nach Ruvo, wo das Museo Jatta mit einer beeindruckenden Sammlung antiker Keramik auf dem Programm stand, rundeten die internationale Begegnung ab. 





Das nächste CLAY-Treffen findet von 1. bis 8. Mai auf zypern statt. Gastgeber ist dann die Stadtverwaltung von Agios Athanasios. Für das zweite Projektjahr haben sich zudem Einrichtungen der Erwachsenen- und Umweltbildung aus Portugal und aus Litauen darum beworben, an CLAY teilzunehmen.

  

 

fffffff    f

2005, Τα Πνευματικά δικαιώματα ανήκουν στον Δήμο Αγίου Αθανασίου

Η Ιστοσελίδα αναπτύχθηκε απο την eBOS Technologies Ltd υποστηρίζεται από το WiseBOS CMS